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17. Jänner 2005 -- Holzlagerschuppen brannte ab!

Am Abend des 17. Jänner 2005 ging um 17 Uhr 45 ein Alarm ein. Der Rückruf bei Florian Landeck ergab, dass sich im Bereich Schalkl eine Lagerhütte im Vollbrand befand.

Da auch der umliegende Wald bereits zu brennen anfing und kein Wassernetz an dieser Stelle vorhanden ist, rückten wir mit TLF, KLF, MTF, KDO und LFA-B zum Einsatzort ein. Als wir eintrafen stand der Schuppen bereits im Vollbrand und wir mussten sehr Wasser sparend arbeiten, denn wir hatten momentan nur die 2000 lt. des TLF zur Verfügung.

Es dauerte ca. eine viertel Stunde bis die Speiseleitung vom Inn am Tankwagen eintraf. Es war äußerst schwieriges und steiles Gelände zum Inn hin zur Ansaugstelle der TS.

Dann hatten wir den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle und rückten um 19 Uhr 00 wieder in die Halle ein um dann die Fahrzeuge wieder vollständig zu beladen.

20. Jänner 2005 -- Großes Holzindianertipi eines Raftingunternehmens stand in Flammen!

Kurz nach Mitternacht weckte uns erneut der Piepser aus dem Schlaf. Schon wie am Montag lautete die Meldung abermals Brand im Bereich Schalkl, diesmal aber nicht oben auf den Landesstraße sondern direkt im Bereich Schalklhof welcher von einem Pfundser Raftingunternehmen gemietet ist.

In diesem Haus und dem angrenzenden Grundstück werden nicht nur Raftingtouren durchgeführt sondern auch Überlebenskurse angeboten. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen mehrere originale Indianertipis aus Holz aufgebaut.

Eines dieser Holztipis ist wie bereits bei den letzten Bränden auf mysteriöse Weise in Brand geraten. Als wir am Einsatzort eintrafen stand dieses bereits im Vollbrand. Es wurde sofort vom Tankwagen eine Angriffsleitung aufgebaut. Weiteres rückten der LFB-A- der Kommando und der MTF zum Einsatz aus.

Wir ließen das Feuer kontrolliert abbrennen, da wir ja nur begrenzt Wasser zur Verfügung hatten und schützten die Nachbarzelte. Die Arbeiten dauerten bis 02 Uhr 00 früh bis alles wieder ordnungsgemäß in den Fahrzeugen verstaut war.

22. April 2005 -- Waldbrand in der Pfundser Tschey ca. 3 Hektar standen in Flammen

Am 22. April war eine 42-jährige Pfundserin in der Bergwiese ihres Vaters in der Pfundser Tschey, im sogenannten "Measle" in einer Höhe von 1.600 m mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Gegen 10:30 Uhr zündete sie dürre Äste an. Als etwas Wind aufkam, der sehr rasch böig wurde, geriet das Feuer außer Kontrolle und griff auf den Wiesen- und angrenzenden Waldboden über. Die Frau versuchte noch das Feuer zu löschen, was ihr aber nicht gelang.

Sie fuhr daher mit ihrem PKW zum Weiler Greit und zeigte den Sachverhalt über Feuerwehrnotruf an. Die Zentrale löste anschließend die Sirene in Pfunds aus. Aufgrund des herrschenden Windes wurden die Feuerwehren von Nauders, Spiss, Tösens und Ried per Sirene nachalarmiert. Von den Feuerwehrmännern, musste aus dem Platzer Bach, der mehrere hundert Meter entfernt ist, Schlauchleitungen gelegt werden. Aufgrund des Windes wurden immer wieder Glutnester angefacht.

Gegen 15:00 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Kurz vor 16:00 Uhr wurde zur Brandbekämpfung zusätzlich der Hubschrauber des Innenministeriums der Flugeinsatzstelle Innsbruck eingesetzt. Dieser stand von 16:30 bis 18:30 Uhr im Löscheinsatz. Für die Nachtstunden blieb eine Feuerwache vor Ort. Personen kamen nicht zu Schaden. Insgesamt hatte sich das Feuer auf dem teilweise sehr steilen Waldgelände auf eine Fläche von ca. 3 Hektar ausgebreitet.

Waldbrand
 

 
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