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Scharfe Kurven, laute Motoren und tolle Stimmung
Pfundser Feuerwehrfest war neuerlich ein großer Publikumsmagnet


Bild in BearbeitungSpannende Momente erlebten vergangenes Wochenende die Besucher und die Teilnehmer des zweiten Pfundser Kart Race Bewerb. 70 Zweierteams kämpften um die begehrten Stockerlplätze. Am Abend änderte sich das Bild: Die dröhnenden Motorengeräusche wurden von der "Edelseer" Petra Frey und Stephanie abgelöst. Alles in allem war das Fest wieder ein großer Publikumsmagnet.



Unsere Erwartungen wurden auch dieses Jahr wieder deutlich übertroffen, meinte der begeisterte Organisator Michael Nardin am Sonntag, als in Pfunds die zweite Auflage des Kart-Race Grand Prix - inzwischen das größte Kartrennen in Westösterreich - über die Bühne ging. Im Zuge des Feuerwehrfestes wurde nach dem großen Erfolg im letzten Jahr neuerlich auf das Motorspecktakel gesetzt. Das natürlich mit großem Erfolg, denn das Starterfeld, als auch die Besucher kamen in Scharen. Die Veranstalter hatten um den Festplatz eine ideale und kurvenreiche Rennbahn geschaffen, wo taktisches und fahrerisches Können das Ausschlagebenste war. Überholen war auf dem schwierigen Kurs nur an besonderen Stellen möglich. Weiters wurden auch die Streckenbedingungen (durch Asphaltschicht) und der Rennmodus modifiziert.

Großer Andrang:

Bild in BearbeitungSo waren diesmal knapp 70 Zweierteams aus ganz Tirol, Südtirol und sogar Oberösterreich am Start, die sich in Gruppen harte Aufstiegsduelle lieferten. Aber auch vier reinen Damenteams waren nicht zu unterschätzen, denn in den Karts erwiesen sich die Frauen als sehr wagemutig und als eine harte Konkurrenz für die männlichen Teams. Neben den Kampf um Plätze und Sekunden mussten auch viele Ermahnungen, Zeitstrafen und Disqualifikationen ausgesprochen werden, die aber nur den harten Wettkampf unterstrichen. Aufgrund der leidenschaftlich ausgetragene Duelle wurde großes Augenmerk auf die Sicherheitsvorkehrungen gelegt. So verlief das Rennen zwar mit einigen Zwischenfällen, die aber ohne nennenswerte Verletzungen ablief. So begann der Samstag mit einem freien Training und dann anschließend Qualifikations- und Vorläufen.




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Der Boxenstopp war oft rennentscheidend: Einmal musste gewechselt werden und so "stolperte" so mancher Fahrer über eine 20-Sekunden Zeitstrafe, weil er bei der Bocenainfahrt an der Stopp-Linie zu kurz stehen blieb.


Minimum: Drei Bewerbe. Nur durch einen Plastiksitz und einigen Zentimeter Luft vom harten Asphalt getrennt, rasten die aus wenig mehr als einem Motor, vier Rädern und einem dämpfenden Gummireifen bestehenden Karts in etwas mehr als 30 Sekunden um den kurvenreichen Parcours und brachten so manchen Konkurrenten ins Schwitzen. Natürlich versuchten alle die schnellsten Maurer Tirols (Vorjahressieger war das Bauunternehmen Maurer & Wallnöfer) zu schlagen. Das Besondere war diesmal, dass jeder Starter drei Bewerbe fahren konnte. Erklärte Nardin. Am Sonntag wurden mit den Hoffnungsläufen gestartet und die letzten Plätze für das halbfinale vergeben. Dort waren schlussendlich nur mehr 34 Teams vertreten, die in den neuen PS starken Autos die Bahn mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h unsicher machten. Die Besten daraus bildeten das Superfinalteam, die den Sieger hervorbrachten.


Rahmenprogramm:

Bild in BearbeitungAuch an die kleinen Besucher wurde gedacht. Bullenreiten, eine Hüpfburg und Kinder Karts sorgten für jede Menge strahlende Gesichter. Durch den Abend (bis in die frühen Morgenstunden) führten die Gruppen "Edelseer" die kleine Stephanie und Petra Frey. Es war ein sensationelles Programm. Um zwei Uhr standen immer noch über 1.000 Besucher vor der Bühne und forderten Zugaben, wusste Nardin. Allerdings hätten die "Ebenseer", die den Anfang und das Ende einläuteten, um die Mittagszeit einen weiteren Auftritt außerhalb Tirols. Sonst wären sie nochgeblieben, ergänzte der Organisator. Für eine perfekte und unterhaltsame Moderation sorgte Antennenstar Martin Böckle, der das Renngeschehen und alles rund herum bestens in Griff hatte. Die ersten drei konnten sich schlussendlich über Geldpreise freuen. Michael Nardin konnte der Veranstaltung nur Positives abgewinnen: Großen Dank richtete er neben den fleiß9gen Feuerwehrkameraden auch an die lärmbelastete Bevölkerung und so steht, falls diese keine Einwände haben, einer dritten Auflage im nächsten Jahr wohl nichts mehr im Wege. Nach einer spannenden und tollen Veranstaltung bleibt nur ein Resümee: Es war eine gelungene Veranstaltung mit einem idealen Rahmenprogramm. Der Reinerlös der Veranstaltung soll gänzlich zur Anschaffung wichtiger Feuerwehrgeräte dienen und somit der Allgemeinheit zugute kommen.

Ergebnisse zum Kart Rennen - 12. & 13. Juli (Pfunds)


1. Maurer Wallnöfer 1, Wallnöfer Michael, Paoli Christian (Ötztal Bahnhof)
2. BEM Racing Team, Rauch Tobias, Dablander Roland (Rietz)
3. Tschallener HAKA Küchen 1, Tschallener Stefan, Kneringer Bruno (Ried i.O)
4. Knauseder Racing Team, Knauseder Erich
5. Maurer Wallnöfer 2, Paoli Michael, Mühlpainter Karlheinz (Ötztal Bahnhof)
6. Stams 1, Senn Walter, Macho Michael (Pfunds)

 

 
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